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Gas-Leckmengenmessung mit elektronischen Geräten
DVGW-Prüfgrundlage VP 952 schafft Sicherheit

Erdgas ist eine sichere Energie. Aber trotzdem müssen Gasgeräte und
Gasleitungen, wie andere technische Einrichtungen auch, regelmäßig gewartet
bzw. einer Sicherheitsüberprüfung zur Feststellung der Gebrauchsfähigkeit
unterzogen werden, wie dies auch in den Schulungen der Fachverbände empfohlen
wird.

Das DVGW-Regelwerk sagt, dass der Betreiber nach Übernahme einer Gasanlage für
den ordnungsgemäßen Betrieb verantwortlich ist, was durch die Rechtsprechung
untermauert wird. Weiter wird empfohlen, Innenleitungen durch eine jährliche
Sichtkontrolle zu prüfen und die Dichtheit bzw. Gebrauchsfähigkeit durch
geeignete Maßnahmen (z.B. auch schaumbildende Mittel unter Betriebsdruck) alle
12 Jahre überprüfen zu lassen.

Schaumbildende Mittel sind nur sehr eingeschränkt zur Feststellung von
Undichtigkeiten einzusetzen. Denn Hanf quillt sekundenschnell auf, oft bevor
die Schaumbildung einsetzt. Außerdem lässt das Ergebnis keinerlei Beurteilung
der Gebrauchsfähigkeit einer Gasanlage zu. Diese ist gemäß DVGW-Arbeitsblatt G624
nur mithilfe eines Leckmengenmessgerätes oder durch Messung des Druckabfalls
mit graphischer oder rechnerischer Ermittlung der Leckmenge möglich.

Praxisgerechte Prüfungen auf Gebrauchsfähigkeit sind jedoch mit
Leckmengenmessgeräten möglich