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Erhöhte Kondensatbildung in den Abgaswegen

Mit geringem Aufwand kann man Vorsorge treffen

Abgaskondensat fällt im Schornstein an, wenn die Temperatur der Abgase auf dem Weg zur Schornsteinmündung unter den Taupunkt abkühlt. Fällt dieses Kondensat regelmäßig an, z.B. wenn eine Niedertemperatur- oder Gas-Brennwerttherme angeschlossen ist, muss zum Schutz des Messgerätes vorgesorgt werden. Bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern, Gas, Öl oder Festbrennstoff, entstehen Verbrennungsgase. Diese enthalten in Abhängigkeit vom eingesetzten Energieträger mehr oder weniger Wasserdampfbestandteile. Auf dem Weg durch den Schornstein von der Feuerstelle bis zur Mündung über Dach kühlen die Abgase ab. Wird dabei die brennstoffspezifische Kondensationstemperatur unterschritten fällt Feuchtigkeit aus und schlägt sich an der Innenseite des Schornsteins nieder. Rechnet man überschlägig, kann eine Mindestmenge von 29 Liter Kondensat im Jahr anfallen. Das bei einer Messung anfallende Kondensat wird bei MRU-Messgeräten über die hoch effiziente Kondensatfalle abgefangen. Wichtig hierbei ist nur eine Kontrolle der Kondensatfalle nach einer Messung. Leeren sie das angefallen Kondensat aus und trocken sie ggf. das Schauglas. Kontrollieren sie den Taschensternfilter. Ist dieser feucht kann in Verbindung mit Schmutzpartikel der gewünschte Gasdurchsatz nicht erreicht werden und kann die Messung beeinflussen. Außerdem ist Feuchtigkeit für alle Sensoren - herstellerunabhängig - schadhaft. Daher biete ich ihnen Material zur Vorbeugung von Problemen bei der Messung mit ihrem Abgasmessgerät an.